Grundsätzlich ist die Räuchermethode eine persönliche Typfrage. Alle Methoden haben Vor- und und Nachteile.

Räuchern mit Kohle

Diese Art des Räucherns ist am weitesten verbreitet. Dazu brauchen Sie eine feuerfeste Schale, Weihrauchwelt Anwendung Weihrauch
idealerweise geruchsarme Kohle ohne chemische Inhaltsstoffe, eine Zange oder Pinzette, Ihr Räuchermaterial und am besten einen kleinen Bunsenbrenner/Sturmfeuerzeug zum Anzünden der Kohle. Gegebenenfalls können Sie Sand zum Abmildern der Kohlehitze verwenden sowie einen Mörser, wenn Sie den Weihrauch vorab zerkleinern möchten.

Sie entzünden die Kohle, lassen diese durchglühen und legen das Räucherwerk, zerkleinert oder nicht, auf die Kohle. Möchten Sie die Hitze der 600-800 Grad heißen Kohle verringern oder eindämmen, nutzen Sie dazu den Sand um die Kohle herum oder auf der Kohle. Scheint Ihnen das Material verräuchert, entfernen Sie es mit einem Löffel oder einer Pinzette von der Kohle.

Räucherkohle mit Schnellanzünder empfehlen wir wegen der chemischen Inhaltsstoffe nicht. Natürliche geruchsarme Kohle ist am besten.

Vorteile
Uriges Ritual mit starker Duft- und Rauchentwicklung. Zum intensiven Ausräuchern, auch im Freien. Räuchert auch Hölzer und Kräuter.

Nachteile
Starke Rauchentwicklung und Nebengerüche von brennendem/glühendem Material wie Hölzchen oder der Teil des Harzes, der eher gummiartig und nicht Bestandteil der ätherischen Öle ist. Man ist an die Wärmedauer der Kohle gebunden und muss eine neue Kohle entzünden, auch wenn man nur noch kurz räuchern möchte.

 

Räuchern mit einem Stövchen

Der Weihrauch wird oben auf das Stövchens gelegt und von unten erhitzt. Es gibt verschiedene Stövchen, die zudem verstellbar sein können. Dies hat den Vorteil, dass man den Abstand und dadurch die Temperatur anpassen kann. Jede Räucherware hat ihren Hitzepunkt. Durch den Abstand und die Größe der Kerze kann man den Hitzegrad anpassen.

Es gibt auch Stövchen, die ein darüber liegendes Sieb mit Hitze versorgen. Auf diesem liegt dann das Räucherwerk direkt auf oder auf einem meist groben Quarzsand. Auch hier kann man den Hitzegrad recht gut regeln.

Vorteile
Anpassung des optimalen Hitzepunkts, keine Rauchentwicklung und keine starken Nebengerüche. Dezenter Duft, den man steuern kann. Sehr gut für drinnen und empfindsame Nutzer geeignet.

Nachteile
Für den Einsatz ist immer eine Kerze, meist aus Parafin (Erdöl), notwendig, die zudem einen Teil des Weihrauchgeruchs neutralisiert.

Die Wirkung ist von der Entfernung und der Kerze abhängig und kann somit variieren.

 

Räuchern mit einer Duftlampe

Anwendung Duftlampe

Die Duftlampen die sonst für das Verdampfen ätherischer Öle gedacht sind, können auch für Weihrauch eine sehr praktische Lösung sein. Das Harz (ohne Wasser) oben in die Schale legen und, wenn es größere Harzperlen sind, im warmen Zustand etwas zerdrücken und wenden, damit die ca. 10% ätherischen Öle im Weihrauchharz komplett zum Einsatz kommen.

Vorteile
Einfache Lösung ohne Rauchentwicklung und ohne Nebengerüche. Sehr günstig. Dezenter Duft, den man steuern kann. Sehr gut für drinnen und empfindsame Nutzer geeignet.

Nachteile
Für den Einsatz ist immer eine Kerze, meist aus Parafin (Erdöl), notwendig, die zudem einen Teil des Weihrauchgeruchs neutralisiert.

Die Wirkung ist von der Entfernung, der Materialdicke (meist Ton) und der Kerze abhängig und kann somit variieren. Relativ kleine Duftlampen funktionieren am besten.

 

Räuchern mit einer elektrischen Heizlampe

Weihrauchwelt elektrische Weihrauchlampe

Räuchern auf einer elektrischen Heizlampe funktioniert im Prinzip sehr gut. Allerdings haben diese Lampen normalerweise keinen Regler und somit nur die Option AN (zu heiß) oder AUS. Wird hier ein Dimmer zwischengeschaltet, lässt sich die Wärmeleistung optimal einstellen. Tipps zum Umbau können wir gerne telefonisch geben.

Vorteile
Sehr komfortabel, keine Rauchentwicklung oder Nebengerüche. Keine Kerze nötig, die einen kleinen Teil des Duftes neutralisiert. Konstante Temperatur.

Nachteile
Kabelgebunden. Ohne Regler/Dimmer zu heiß. Kein Räuchern von Hölzern oder Kräutern möglich, da es sich um eine reine Heizplatte handelt.

 

Räuchern auf dem Herd

Weihrauch auf Alufolie

Das Räuchern auf dem Herd ist eine sehr einfache Methode, um den Geruch von Weihrauch anzutesten. Einfach den Herd auf die kleinste Stufe einschalten und das sonst klebrige Harz auf einen leitenden dünnen Metallteller oder ein Stück Alufolie legen.

Vorteile
Einfach und ohne Anschaffung möglich. Keine Rauchentwicklung oder Nebengerüche. Keine Kerze nötig, die einen kleinen Teil des Duftes neutralisiert. Konstante Temperatur. Gut für den 1. Test.

Nachteile
Nicht vergessen, den Herd auszuschalten! Unromantisch, da die Duftquelle meist abseits der bequemen Couch ist. Optisch nicht schön.

 

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