Larve oder Lebenselixier aus Weihrauch?

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WeihrauchWelt Larve im Weihrauch

Dieses milchige kokonartige Gebilde erinnert nicht auf den ersten Blick an Weihrauchharz. In ihm schlummert ein süßlicher besonderer Duft. Dieser beschäftigt die Menschheit seit 6.000 Jahren in allen Kulturen und Religionen.

Wenn die weiße Weihrauchmilch aus den vernarbten Bäumen fließt, wird manchmal eine wie Kokosmilch oder Kautschuk aussehende Flüssigkeit in den am Baum trocknenden Harzperlen eingeschlossen. Diese härtet in den folgenden Wochen aus. Ein Lebenselixier, das sich später zu einem intensiven Dufterlebnis entwickelt. Bricht man den getrockneten, aber noch jungen Weihrauch, zieht man den Weihrauch in milchigen Fäden auseinander, die klebrig sind, aber auch sehr intensiv nach Weihrauch duften und schon in kleiner Menge für einen genussvollen Abend sorgen können. Diese Milch wird heute kaum als Weihrauchprodukt für Duft, Körperpflege oder Gesundheit verarbeitet. Sicher hatte sie in früheren Zeiten auch ihre spezielle Verwendung. Leider sind viele ursprüngliche Rezepte und das nicht schriftlich dokumentierte Wissen in Vergessenheit geraten.

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